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- und dich dabei von allen anderen abhebst!
Wer kennt sie nicht, die süße Bedienung im Restaurant, die heiße Barkeeperin, die professionelle Tänzerin im Club oder die sexy Verkäuferin im Kleidungsladen. Sie alle haben eines gemeinsam: viele Männer wollen sie, aber keiner weiß wirklich, wie er an sie rankommen kann. Sicherlich erfordert das Kennenlernen von ihnen auch überdurchschnittliche Fähigkeiten im Flirten, Geduld sowie ein gutes Gespür für die richtige Situation, jedoch ist es bei weitem nicht so schwer, wie man vermuten könnte.
Ich selbst sehe diese Art des Flirtens als eins meiner Spezialgebiete, immerhin lernte ich schon meine Ex-Freundin aus dem Jahre 2006 als Bedienung eines Cafés kennen und lieben. Seitdem habe ich viel Zeit und Energie investiert meine Fähigkeiten auf diesem Gebiet noch weiter zu verbessern und einen erfolgreichen, adaptierbaren Weg in sechs Schritten zu kreieren, den ich hier vorstelle.
1. Der richtige Zeitpunkt
Essentiell um in einen Flirt mit süßen Angestellten einzusteigen, ist erst einmal den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Wenn es gerade hoch her geht in der Bar und die Bedienung nicht einmal richtig durchatmen kann, weil sie von allen Seiten belagert wird, wird sie auch nicht die Ruhe finden, um mit dir zu flirten. Gleiches gilt für fast jede andere Angestellte, wie soll sich die Tänzerin auch auf dich konzentrieren, wenn sie gerade auf der Bühne steht? Einzige Ausnahme hierbei ist die Verkäuferin im (Kleidungs-)laden, weil sie explizit eingestellt ist, um Kunden auch zu beraten, also ist etwas persönliche Zeit zu arrangieren kein Problem.
Für alle anderen gilt: Geduld ist eine Tugend. Auch die Tänzerin braucht irgendwann eine Pause, die Bedienung geht irgendwann einmal rauchen und in der Bar ist der Ansturm irgendwann einmal vorbei. Genau in diesen Momenten ist es effektiv und lohnt sich, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Optimal hat man jedoch vorher schon Vorbereitungen getroffen bzw. beginnt spätestens jetzt damit, denn süße Angestellte sind es gewohnt, den ganzen Tag auf Männer zu treffen, die auf sie stehen. Im Normalfall bleiben diese jedoch Kunden für sie, genau aus dieser Rolle muss man ausbrechen, muss ihre Aufmerksamkeit gewinnen.
2. Aufmerksamkeit gewinnen
Um aus der Kundenrolle auszubrechen gilt es auf eine persönliche Ebene zu wechseln. Das wiederum gelingt, wenn man sie als Person anspricht, statt sie als Angestellte. Sie soll sich darüber Gedanken machen, wie sie entscheiden würde, wenn sie jetzt als Kunde wäre oder wie sie persönlich über Dinge denkt, was sie persönlich hier her gebracht hat.
Die Verkäuferin im Buchladen
„Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich genau suche. Ich hätte einfach mal wieder gerne irgendeinen Roman, den es sich richtig zu lesen lohnt. Was liest du persönlich gerne?“
Hier fordere ich sie dazu auf, sich persönlich über mein Anliegen Gedanken zu machen, statt mich als Kunden zu beraten, mir ihre persönlichen Vorlieben zu schildern. Wenn ich das Gefühl habe sie bleibt in ihrer Angestelltenrolle spreche ich das an.
„Ich meine jetzt nicht, was du mir als Angestellte empfehlen würdest, du siehst so aus, als hättest du einen guten Büchergeschmack. Welches Buch würdest du mir als Freund empfehlen, wenn wir uns auf einer Party unterhalten würden?“
Die Bedienung in der Bar
„Ich weiß grad gar nicht, was ich trinken will, irgendeinen Cocktail, aber ich kann mich nicht entscheiden. Sag mal, was du selbst gerne trinkst.“
Auch hier verfahre ich nach dem eben beschriebenen Prinzip, wieder gilt es darauf zu achten, dass sie sich wirkliche Gedanken macht, statt nur irgendetwas zu empfehlen. Sehr einfach kannst du hier mit ihr auch ein bisschen diskutieren, um sie auf persönliche Ebene zu locken.
„Ne, den kenne ich, mag ich persönlich nicht. Noch eine andere Empfehlung auf Lager? Ich vertraue auf deinen guten Geschmack… Normal trinke ich ja gerne einen Mai Tai, aber heute muss mal irgendetwas Neues her.“
Trotz ihrer Empfehlung kannst du immer noch etwas anderes bestellen, wenn du das willst. Es ist zwar prinzipiell nicht wichtig, aber ich rate dir, nicht um ihren Willen auch ihre Empfehlung zu bestellen, das könnte sonst so wirken, als würdest du dich ein schleimen wollen. Frauen haben feine Antennen dafür, ob du etwas nur machst, um ihnen zu gefallen.

Die Tänzerin im Club
Die bis jetzt erklärten Vorgehensweisen funktionieren natürlich bei der Tänzerin im Club nicht. Du könntest zwar in Erfahrung bringen, wo sie tanzen gelernt hat und würdest damit sogar auf die persönliche Ebene wechseln, aber wieso zur Hölle solltest du so tanzen lernen wollen wie sie? Stattdessen kannst du auch anders auf die persönliche Ebene wechseln.
„Du hast keine professionelle Ausbildung gemacht, oder?“
Diese Frage hat sie definitiv nicht erwartet, könnte fast missinterpretiert werden als Beleidigung an sie, aber darum geht es nicht.
„Ich habe dich beim Tanzen gesehen, du hast irgendwie einen sehr individuellen Stil, es wirkt nicht so, als hättest du das klassisch gelernt.“
Genau hiermit bietet sich die Möglichkeit wieder über sie als Person zu reden, vom Image des Kunden wegzukommen. Man muss vielleicht noch einmal nachhaken, die richtigen weiterführenden Fragen stellen, aber ihre Aufmerksamkeit hat man definitiv damit, wenn man es richtig macht. Ein Patentrezept für das Weiterführen, falls sie nicht sofort darauf einsteigt, gibt es leider aber nicht, das erfordert einiges an Können und würde den Rahmen dieses Leitfadens sprengen, es näher zu erklären.
Grundsätzlich gilt auch im Bezug auf den richtigen Zeitpunkt, zu erkennen, wann sie wieder los muss und das Zeitfenster nicht schließt. In diesem Fall ist es ratsam sie ziehen zu lassen und auf das nächste Zeitfenster zu warten, statt sie zu bedrängen. Eine freundliche Verabschiedung und viel Spaß bei der weiteren Arbeit reichen dazu aus. Wenn du den Eindruck hast, dass sich kein weiteres Zeitfenster öffnen kann, springe jetzt direkt zu Schritt 6 und versuch dein Glück. Das kann jedoch gut nach hinten losgehen, weil die weitere Basis noch nicht gelegt ist. Vielleicht ist es auch eine Idee sie bei ihrer nächsten Schicht wieder anzusprechen, optimalerweise in Bezug auf dieses erste Ansprechen der persönlichen Ebene.
3. Eine gemeinsame Basis schaffen
Für mich hat es sich herausgestellt, dass eine gemeinsame Basis immer ein guter Ausgangspunkt ist, um eine erste Verbindung mit ihr aufzubauen. Dazu gilt es ihr zu vermitteln, dass man ihre Situation im Job persönlich kennt.
Bedienungen & Verkäuferinnen
„Siehst ja schon ganz schön geschafft aus. Aber ich kenn das, habe auch mal als (Bedienung oder Verkäuferin) gearbeitet und weiß, wie das nach einer langen Schicht ist. Das Kundenlächeln will nicht mehr anspringen, der Kaffee hilft schon lange nichts mehr und eigentlich geht einem eh alles schon auf den Sack. Wie lang hast denn noch?“
Letztere Frage dient auch Schritt 6, den ich später erläutern werde. Sie schafft eine Frage zu einer späteren Einladung bzw. dem Nummerntausch. Für die Tänzerin kann man das gleiche Modell anwenden, nur ist es unglaubwürdig, dass man selbst Tänzer war. Zumindest ich könnte das wohl nicht ohne einen gepflegten Lachanfall behaupten. Sehr gut funktioniert es dafür mit der Ex-Freundin als Tänzerin, das lässt sich auch glaubwürdig rüberbringen.
„…geschafft aus. Aber ich kenn das, meine Ex-Freundin war auch Tänzerin. Immer, wenn sie nach einer Schicht nach Hause gekommen ist bin ich verdammt schnell aufgesprungen vom Bett. Nach den ersten drei Malen, wo ich fast erschlagen worden wäre, nachdem sie erschöpft ins Bett und auf mich gefallen ist, habe ich gelernt.“
4. Sympathie
Gegenseitige Sympathie baut sich zwar auch in Schritt zwei und drei auf, aber es ist immer gut, wenn diese noch etwas weiter aufgebaut wird, indem wir kurz etwas miteinander plaudern.
Kompliment
Eine Möglichkeit, um Sympathie zu schaffen, sind ehrliche Komplimente. Vielleicht fällt dir ja ihr Kleidungsstil, ihre Art zu sprechen, ihre angenehme Ausstrahlung oder ein Accessoire auf, welches du gut findest. Ich persönlich habe damit keine Probleme, weil ich nur Frauen anspreche, deren Stil und Ausstrahlung mir gefällt, dafür kann ich ihnen also immer ein ehrliches Kompliment geben. Egal, was dir also an ihr positiv auffällt, sage es ihr.
Die Temperatur
Ebenso überall anwendbar, um Sympathie aufzubauen, ist ein Kommentar zur Wärme bzw. Kälte im Raum. Ich sage das dann gerne so und ernte damit eigentlich immer positive Reaktionen.
„Wie hältst du das eigentlich bei dieser (Hitze oder Kälte) aus? Ich sterbe hier gerade zehn qualvolle Tode.“
5. Freiraum geben
Wenn du Schritt eins bis vier gegangen bist, bietet es sich an ihr noch einmal Freiraum zu geben, also sich freundlich zu verabschieden und seiner Wege zu gehen. Das hat den Sinn, ihr die Möglichkeit zu geben eure Begegnung noch einmal zu verarbeiten und darüber nachzudenken. Dabei wird sie folgendes feststellen, wenn du es gut gemacht hast. Diese Gedankengänge wurden mir schon oft im Nachhinein bestätigt.
> Wow, der war ja sympathisch
> Und er hat mich gar nicht nach meiner Nummer gefragt oder sonst wie angebaggert
> Schade eigentlich
Je nachdem, wo du bist, kannst du die Zeit nutzen. Zahle beispielsweise erst mal, wenn du im Laden warst, esse auf oder trinke aus in Bar und Restaurant bzw. feiere weiter im Club. Währenddessen warte ein weiteres Zeitfenster ab, so wie in Schritt 1 beschrieben. Dieses erneute Zeitfenster bringt uns zum letzten Schritt.
6. Verabredung & Nummerntausch
Bisher warst du der „coole, sympathische Kunde“, mit dem man sich irgendwie ganz anders als mit anderen Kunden unterhalten hat, jetzt wird es Zeit, auf die eigentliche „Kennen lern – Ebene“ zu wechseln. Erinnere dich jetzt daran, wann sie heute Schichtende hat und geh zu ihr hin.
„Hey nochmal, darf ich dich nochmal kurz in Beschlag nehmen? Ich finde dich echt sympathisch und würde dich gern näher kennen lernen. Du hast doch gesagt, dass du um (Uhrzeit) Schluss hast? Lass uns doch dann noch einen (Kaffee trinken gehen oder einen Drink nehmen) oder wenn du dich erst mal von deiner Schicht erholen willst Nummern austauschen und das die Tage nachholen. Ich bin übrigens Philipp.“

Wenn du es gut gemacht hast wird sie zustimmen und du kannst sie auf einem Date außerhalb der Arbeit richtig kennen lernen. Möglicherweise wird sie auch sagen, dass sie einen Freund hat. Den kontere ich in dieser Situation gerne so aus.
„So gut kennen wir uns ja auch noch nicht. Aber wenn du denkst, dass du bei einem (Kaffee oder Drink) gleich schwach wirst, hast du recht und wir sollten das besser lassen.“
Meiner Erfahrung nach lohnt es sich nicht weiter noch darauf zu beharren, mit ihr mal etwas trinken zu gehen, wenn sie jetzt dennoch ablehnt. Das finde ich persönlich aber auch nicht schlimm, schließlich habe ich dadurch wieder mal eine nette Bekanntschaft geschlossen, die ich in Zukunft nutzen kann, wenn ich wieder in dem Laden, der Bar oder dem Club bin. Ich kenne sie ja jetzt schon etwas, kann sie mit Namen begrüßen und wer weiß, wann mir das nochmal zum Vorteil gereichen kann. Schließlich hat sie sicher auch hübsche Kolleginnen, Freundinnen und andere hübsche Kundinnen werden es auch wohlwollend wahrnehmen, dass ich sie schon kenne.
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