Weggehen in München – mal anders.


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Es ist ein schöner leicht schwüler Sommerabend, die Stimmung ist heute nicht so auf Party aus, auch gerade weil die letzten Abende immer gleich abliefen – In eine Bar, vorglühen, in die nächste Bar, weitertrinken, und im Laufe der Nacht in irgendein Club.
Schön und gut. Macht oft Laune. Nur manchmal hat man doch mal Lust auf was ganz anderes.
Hier sind einige Vorschläge:

Jazz Bar

Nahezu im Halbdunkel sitze ich auf einem roten Ledersofa, vor mir ein kaltes Radler und ein Teelicht, das dem ganzen eine warme Atmosphäre gibt. Auf dem kleinen Podest, keine drei Meter entfernt, spielt ein Duo aus einem Pianisten und einem (Kontra-)Bassisten Jazzmusik. Die Emotionen in Klänge umsetzten, frei alle Leidenschaft herausspielen, lebendig, kreativ – Jazz! Ich komme mir fast vor wie in New Orleans.

In der Jazzbar Vogler gibt es (bis auf Sonntags) täglich ab 20.30 Live-Musik. Das Programm variiert je nach Tag zwischen Blues-Jazz-Latin-Soul-Funk-Piano. Der Eintritt beläuft sich meistens um die 1-3 Euro. Wer sich also nach Abwechslung von der Dauer-House Dröhnung sehnt, der ist in der Rumfordstraße 17 genau richtig.

Blade Night

Sport hält uns jung und attraktiv :)

Wieso widmen wir daher nicht einen Wochentag eben diesem!? Und nein, auf Freunde treffen und Leute kennenlernen müssen wir dabei nicht verzichten!

Die Bladenight findet in München jeden Montag statt. Es sind verschiedene Touren, immer zwischen rund  12 und 17 km. Also nicht eben mal ne halbe Stunde vor sich hin rollen, wer das voll durchzieht ist danach ordentlich geschafft.

Der Vorteil zu sonstigem fahren: die Straßen abgesperrt, kann man sich aufs Bladen konzentrieren, auch wenn man hin und wieder einem Mitfahrer in die Quere kommt. Die Stadt gehört also uns! 8-)

Details solltet Ihr euch vor dem Fahren am besten auf aok-bladenight.de holen,  Strecke, Wetterverhältnisse, Startuhrzeit.

Viel Spaß!

Improvisationstheater in München: TATwort

Vorher anrufen, Karten reservieren und 1 Stunde vorher da sein, denn hier sind gute Plätze, ganz vorne, begehrt.
Los geht’s mit den Impro Akteuren. Als Zuschauer, kann man aktiv ins Geschehen auf der Bühne eingreifen. Man gibt den Akteuren eine Situation, verschiedene Rollen o.ä. vor. Was die Impro Künstler daraus machen ist meistens sensationell! Wirklich! Was die Akteure auf der Bühne spontan hinlegen, ist meist lustiger als irgendwelche abgekarteten Sketche.
Viel schreiben kann man darüber eigentlich nicht. Man muss sich einfach mal einen Ruck geben und es ausprobieren. Das TATwort lohnt sich!
Leckeres Essen gibt’s übrigens auch :) Ein Zuschauer bekommt am Ende des Abends (Auslosung per Loseziehen) sogar sein Essen bezahlt.

In diesem Beispiel sind die beiden Akteure komplett stumm; ihre Stimmen werden von den beiden andern Künstlern “ersetzt”:

Mir hat‘s richtig Spaß gemacht, die lustigsten Sachen passieren eben spontan :)

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