Lesezeit: 9 Minuten
Schon in der U-Bahn geht die Wiesn-Stimmung richtig los. Überall feierwütige Männlein und Weiblein in Tracht, die ersten Gesänge über die Bayerische Trink-Kultur und die schönen Durchsagen an den U-Bahn Stationen („Drängelts net, alle ind Middn, Komm Komm Komm zum Mir, Links die Treppe nauf“) erzeugen immer schon vor dem Betreten der Theresienwiese ein Gänsehaut-Gefühl.
Dann stellt sich immer die Frage: „In welches Zelt gemma?“ Damit Du schon vor deinem Ausflug auf das Festgelände weist, in welchem Zeit du deine Maß Bier (ausgesprochen „Mass“ mit kurzem a und scharfem s) genießen wirst, erhältst du jetzt zu jedem Zelt eine kurze Beschreibung:
Das Zelt der Münchner Schickeria. Wenn sich Promis auf die Wies´n trauen, dann sind viele von ihnen im Hippodrom. Zu leckerem Spaten spielt jeden Tag die Münchner Band Zwietracht, im mittleren Teil des Zeltes sind Sitzplätze, die morgens keine Reservierung benötigen.
Hier werden jedes Jahr während des Oktoberfests, passend zum Namen, die Deutschen Armbrust-Meisterschaften veranstaltet. Hier sticht vor allem das perfekte Essen hervor, letztes Jahr wurden alleine 12 Ochsen an das Armbrustschützenzelt geliefert.
Das Hofbräu-Festzelt ist das zweitgrößte seiner Art auf der Wies’n und das Gegenstück zum Hofbräuhaus im Herzen von München. Damit ist es vor allem ein Magnet für Amerikaner, Neuseeländer und Australier, die jedes Jahr auf neue das Oktoberfest besuchen und zu lieben gelernt haben.
Unter dem Himmel der Bayern versammeln sich jedes Jahr die Münchner Jugend und die Junggebliebenen. Hier steigt jedes Jahr aufs Neue die geilste Party und die Stimmung ist einfach unbeschreiblich. Mein Geheimtipp!

Der Schottenhammel ist seit 1950 der offizielle Schauplatz des legendären Anstichs am ersten Tag der Wies´n. Jedes Jahr heißts hier: „o’zapft is!“ Wenn du beim Anstich live dabei sein möchtest empfehle ich dir, dich spätestens um 7.00Uhr in den langen Schlangen vor dem Zelt einzureihen.
Sein Wahrzeichen ist der Turm mit dem sich drehenden Paulaner Maßkrug unterhalb der Bavaria. Die Nockherberger heizen der Menge ein und das Zelt nennt sich selber „das vielseitigste der Wies´n-Zelte“.
Am Fuße der Bavaria tummelt sich hier wieder mehr „Elite“, wie junge Adelige oder reichere Geschäftsmänner/frauen. Die Party geht am späten Nachmittag richtig los, der überdachte Außenbereich lädt zum trinken ein!
Bekannt aus Funk und Fernsehen. Immer wieder sieht man hier Promis. Champagner und Kaviar geht in Scharen über die Theke! Viele Plätze sind nur durch Reservierungen zu erreichen.
9) Das Weinzelt
Wie der Name schon sagt, spezialisiert sich dieses Zelt auf Weine und Champagner.
Schon jetzt sind keine Reservierungen mehr möglich! Der Löwe hängt über dem Haupteingang und brüllt immer mal wieder laut: „Lööööööwenbräu!“ Hier geht immer Party, die Maß kostet dieses Jahr 8,85€.

(Quelle: www.oktoberfest.de)
11) Die Festhalle Pschorr Bräurosl
Vor allem Münchner Stammgäste mögen: „Ein goldfarbenes untergärigies, typisch Bayrisches Spezialbier zur Wiesnzeit. Malzaromatisch im Geschmack und eine milde Bittere zeichnen diesen vollendeten Genuss aus.“
Augustiner ist DAS Bier der Münchner. Jeder Gast sollte mindestens Eins getrunken haben, bevor er sich auf den Heimweg macht. Speziell zur Wies´n gibt’s das Oktoberfestbier, was du dir nicht entgehen lassen darfst!
Obwohl sich die Ochsenbraterei nur nach Essen, Essen und Essen anhört, ist sie ein ganz „normales“ Festzelt mit Bier, Musik und Party!
Das Festzelt der Fischer-Vroni auf dem Münchner Oktoberfest ist weltberühmt für seine Fischgerichte und den Steckerlfisch. Außerdem gibt’s z.B. Spanferkel, Schweins- und Kalbshaxen und andere Spezialitäten. Du wirst das Zelt sofort entdecken, denn direkt nach dem U-Bahn Ausgang riechts lecker nach Fisch!
_________________________________________________________________
| FAZIT |
_________________________________________________________________
Du solltest auf jeden Fall mindesten einmal Augustiner (Im Augustiner Festzelt) trinken gehen. Wenn du Lust auf Promi-Luft hast, geh einfach früh morgens ins Hippodrom und halt dich unten in der Mitte auf, da kannst du den ganzen Tag sitzen bleiben. Wenn du den ganzen Tag Party machen willst, gibt es nichts Besseres als früh ins Hacker-Festzelt zum Himmel der Bayern.
Die Zeiten:
Am Wochenende kommst du nach 10.00 in kein Zelt mehr rein. Unter der Woche reicht es normalerweise um 13.00 da zu sein, später kann sehr gefährlich werden. An den Türsteher gibt’s fast keinen Weg vorbei, die einzige Möglichkeit ist, dich an Nebeneingänge zu stellen und Leute mit Reservierungen zu fragen, ob du mit rein darfst, weil jemand ausgefallen ist.
Das könnte Dich auch interessieren:










Was ist denn Eurer Meinung nach das beste Pary Zelt?