Die 8 besten Tipps gegen einen Kater


Lesezeit: 9 Minuten

Jeder, der schon Erfahrungen mit Alkohol gemacht hat, kennt den Kater am nächsten Tag. Man hat Kopfschmerzen, der Mund schmeckt, als wäre er als Aschenbecher benutzt worden, einem ist übel etc. Kurz, man fühlt sich einfach elend. Laut Wikipedia kann ein Kater 3 Tage lang die Leistungsfähigkeit einschränken. Wer schon mal einen richtig schlimmen Kater hatte, den man auch noch nach 2 Tagen überall gespürt hat, gibt den Forschern wohl Recht…

Obwohl unsere Pub Crawl Tour keine Sauftour ist (!), kann es doch vorkommen dass man einen Kater bekommt (vor allem wegen den zuckrigen Cocktails). Deshalb haben wir die 8 besten Tipps gegen einen Kater gesammelt.

Auch privat für mich sehr sinnvoll, da ich nach einer Party irgendwie immer fertiger werde, je älter ich werde. Man ist halt keine 13 mehr ;)

Warum bekommt man einen Kater?

Kurz gesagt:

  1. man verliert Mineralien und dehyrdriert. Wenn man Alkohol trinkt, wird das Hormon Vasopressin ausgeschüttet, welches dazu führt, dass man öfter aufs Klo muss. Dadurch verliert man viel Wasser und auch viele Mineralien
  2. Der Körper baut den Alkohol ab. Die Abbauprodukte sind giftig und schädigen den Körper. Daher kommen die Kopfschmerzen und teils auch die Magenprobleme.

Was kann man tun?

1. Das Konterbier:

Vor allem viele Männer haben es schon ausprobiert: Einfach am nächsten Morgen weitertrinken. Man merkt tatsächlich, dass das Konterbier den Kater bekämpft. Jedoch sollte man trotzdem kein Konterbier trinken: Der Alkoholabbau wird nur kurzfristig gestoppt, da man ja neuen Alkohol zu sich nimmt. Außerdem wird man noch mehr vergiftet und verliert noch mehr Mineralien. Nach einiger Zeit wenn die Wirkung nachlässt, wird der Kater also umso schlimmer.

2. Eine gute Grundlage: fettiges Essen

Fettiges Essen hindert den Alkohol daran, zu schnell ins Blut zu gehen. Damit verzögert sich die Wirkung über einen längeren Zeitraum. Dieser Tipp hilft auch gegen Blackouts und Filmrisse. Viele Frauen kennen es: man isst wenig über den Tag um auf seine Figur zu achten, und ist schon nach relativ wenig Alkohol sehr betrunken. Das fettige Essen hilft auch gegen die Reizung des Magens.

Man kann auch während dem Trinken essen (Heisshunger, Fressattacken^^ ) oder danach (siehe Katerfrühstück).

3. Mineralien

Der Hauptgrund für Kopfschmerzen ist der Mineralienverlust. Man kann Brausetabletten mit Calcium und Magnesium in Wasser auflösen und trinken. Das geht vor, während dem Trinken oder auch wenn man aus dem Club nach Hause kommt. Dieser Tipp ist echt gut und hat sich bei mir schon sehr oft bewährt. Die Tabletten sind sehr günstig und man kriegt sie auch im Supermarkt, zum Beispiel ALDI.

Auf die Tablette gerechnet sind es maximal ein paar Cent, und man ist am nächsten Tag schnell wieder fit.

Auch Mineralien gegen Durchfall aus der Apotheke sollen sehr gut helfen, sind mir aber zu teuer.

4. Kopfschmerztablettet

Hat wohl auch schon jeder gemacht: Nach dem Aufstehen dröhnt der Schädel, erst mal eine Kopfschmerztablette einwerfen. Hier gibt es 2 Dinge zu beachten:

  1. Nehmt eine Tablette, die die Blutgerinnung hemmt! Zum Beispiel Aspirin. Dadurch wird das Blut dünner, und man bekämpft die Ursache der Kopfschmerzen statt nur der Symptome. Ibuprofen bekämpft zwar die Schmerzen, aber euer Blut ist immer noch dick und nach dem die Tablette aufhört zu wirken, geht’s einem wieder schlecht.
  2. Trinkt die Tablette mit Milch! Ohne Fett im Magen führt Aspirin zum Bluten der Magenschleimhaut. Das ist kein Witz, die Blutgefäße der Schleimhaut sind sehr dünn und deshalb kann das leicht passieren. Da man aber morgens nach der Party oft nichts essen kann, bietet sich Milch an um für einen Fettfilm im Magen zu sorgen.

5. Taktisches Kotzen

Diese Option ist sehr wirkungsvoll, aber eher für die erfahrenen und hartgesottenen Trinker geeignet. Das taktische Kotzen entfernt Alkohol und Flüssigkeit aus dem Magen und hilft sehr gut gegen Übelkeit. Kann man immer Anwenden wenn einem danach ist. Oft eine gute Prävention, damit man nicht ins Bett speit.

6. Katerfrühstück

Ein Klassiker ist das Katerfrühstück. Dieser Ratschlag kann auch von Opa oder Oma stammen. Hier gibt es viele Varianten, es geht meist darum Fett und Mineralien aufzunehmen. Der Klassiker: Rollmops mit irgend einer Beilage. Der Rollmops enthält Fett, Eiweiß und Mineralien. Vor allem das Salz führt dazu, dass man Durst hat, und dann trinkt und den Flüssigkeitsverlust schnell ausgleicht.

7. Viel Wasser trinken

Der beste Tipp: Man kann ihn immer anwenden, ob vor, während oder nach der Party, er ist billig und nahliegend. Durch das Wasser kommt es zu keinem Flüssigkeitsverlust und man kann es auch schaffen, trotz Vollrausch nur einen minimalen Kater zu bekommen.

Wasser gibt’s im Club im Waschbecken auf der Toilette. Oft bekommt man Leitungswasser an der Bar auch umsonst wenn man nett fragt.

8. “Guten” Alkohol trinken

Auch ein guter Tipp, da man sozusagen an der Quelle ansetzt. Guter Alkohol hat nichts mit dem Geschmack zu tun, sondern damit, dass möglichst wenig billige Fuselalkohole in eurem Getränk enhalten sind.

Schlechter Alkohol ist: billiger Wein, Sangria, billiger Vodka. Vor allem wenn der Vodka schon von weitem stinkt wie Scheibenputzmittel könnt ihr sicher sein, dass ihr am nächsten Tag einen riesen Schädel habt.

Guten aber trotzdem billigen Vodka gibt’s oft im russischen Importladen. Fruchtige und süße Drinks und Cocktails verschlimmern den Kater aber oft wegen dem hohen Zuckergehalt.

Fazit:

Es gibt viele Tipps. Am besten wendet man sie kombiniert an. Viel Wasser trinken und auf den Alkohol achten sind am einfachsten. Macht man den Test: Esst etwas fettiges, trinkt viel Wasser und trinkt nach dem Heimkommen Mineralien und eine Aspirin. Am nächsten Tag seit ihr trotz durchzechter Nacht fit für einen Iron Man!

Außerdem haben Felix & Chris den Katerkiller getestet. Der Katerkiller ist ein Pulver, dass durch Elektrolyte und Mineralien die Kopfschmerzen am nächsten Morgen verringern soll. Marcel hat sich in seinen Hardcore Strategien gegen den Kater am Morgen auch nochmal intensiv auf unserm Blog mit dem Thema beschäftigt.

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