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Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 7 in der Nacht


Tag 7 – 4:30 Uhr:


Nach einer Woche bzw. ca. 165 Stunden: Das Polyphasenschlaf-Experiment scheint zu funktionieren.

Mentale Fitness: 8/10

Körperliche Fitness: 8/10

Spaßfaktor: 9/10

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Bevor ich zu meinem vorläufigen Fazit komme, nochmal kurz den 6. Tag, also gestern:

TAG 6

01:13 Uhr: Ich bin (wieder) richtig schön fertig. War die Nacht gestern doch nur eine Ausnahme? Um 0:40 Uhr habe ich einen Extra Nap (hier die Erklärung) genommen, sonst überstehe ich die Nacht nicht. Als ich dann um 1 Uhr aufwache brauche ich locker 5 Minuten um zu kapieren, dass ich gerade 20min gepennt habe. Ich bin vollkommen bala bala. Als ich meinen Wecker ausschalte bin ich noch fest davon überzeugt, dass ich gar nicht geschlafen habe…

Zum Glück waren meine Mitbewohner so bis 3/4 Uhr wach und saßen im Wohnzimmer. Das hilft enorm, denn so bin ich nicht komplett alleine! Jetzt geht es mir wieder leicht besser, war eben unten und hab den Müll rausgebracht. Jetzt räume ich mal das Wohnzimmer auf. Brauche eine Beschäftigungstherapie bis 4 Uhr :)

02:40 Uhr: Ein weiterer zusätzlicher Nap

03:40 Uhr: Der Standard Nap

05:10 Uhr: Ein weiterer zusätzlicher Nap

Krass. Jetzt spüre ich erst, wie dieses ganze System läuft. Ich habe in den letzten beiden Naps was geträumt, erinnern kann ich mich nur noch sehr vage, aber irgendwas ist passiert. Nach dem Aufwachen dachte ich mir: „Verdammt, ich hab keine Ahnung wieviel Uhr wir haben.“ Mein subjektiven Zeitempfinden war auf der einen Seite ziemlich kaputt, auf der anderen Seite hatte ich den Eindruck, dass die Schlafphase locker 1 Stunde ging, wenn nicht sogar mehrere Stunden. Auf die Uhr geschaut und tatsächlich: 20min gepennt. Krass :-O

Das ist also das Kernstück dieser Methode: Mein Körper beginnt, sich anzupassen und bringt sich in den 20min direkt in den REM-Schlaf.

Ich bleibe dran. Achja: Ich bin immer noch ziemlich am Ende, aber es geht. Ich kann nicht lange vorm Bildschirm sitzen und blinzele oft. Aber es hält sich im Rahmen, sonst könnte ich ja diese Zeilen hier nicht schreiben.

6:30 Uhr: Jetzt fühle ich mich wieder ok. Ich kann wieder klarer denken und arbeite gerade ein bisschen.

Ansonsten lief der Tag gut. Keine Konzentrationsschwächen, alles im grünen Bereich. Die Naps habe ich noch nicht so gut genutzt. Konnte nicht so richtig gut einschlafen und habe in den 20min – soweit ich mich erinnern kann – nicht wirklich was geträumt.

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TAG 7

Läuft alles erstaunlich gut. Am Tag habe ich so gut wie keinen Unterschied gemerkt. Und dann schlafe ich ja um 8 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr und 20 Uhr – während meine Mitmenschen in der Regel wach sind. Dann kommt einem fast so vor, als ob ich viel schlafen würde, obwohl es in Wirklichkeit nur 2 Stunden (oder sogar noch weniger) sind.

Der Tag lief also super, die Nacht auch wie ihr in dem Video sehen könnt. Ich fühle mich nur noch zu ca. 10% gesundheitlich beeinträchtigt und das liegt mehr an der Umstellung wie an dem Polyphasenschlafen selbst.

Ich bin kein Arzt, aber momentan sieht es danach aus, dass der neue Schlafrythmus keine schlechten Auswirkungen auf mich und meinen Körper hat. Ich werde das in einer Woche nochmal checken und dafür dann einen abschließenden Blogartikel schreiben.

HAT JEMAND FRAGEN?

In letzter Zeit war das Schlafexperiment häufig Gesprächsthema und viele Freunde und Bekannte haben mich mittlerweile darauf angesprochen. Die Fragen und Einwände ähneln sich, deshalb hier mal der Aufruf:

WENN DIR WAS NICHT KLAR IST ODER DU EINE FRAGE HAST, DANN SCHREIB SIE UNTEN IN DIE KOMMENTARE!

Ich sammel alle Fragen dann und beantworte sie im nächsten Blogartikel.

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ÜBERSICHT:

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Übersicht und Erklärung: Die Theorie und Planung des Experiments

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 1: Das Experiment startet

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 2 Am Morgen: Die ersten Probleme treten auf + Ablenkungsaktionen

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 2 Am Abend: Wir halten weiter durch

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 3 am Morgen: 48 Stunden wach dank extra Naps

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 4 am Morgen: Wichtige Erkentnisse + Chris ist raus

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 5 am Mittag: Wichtige Erkentnisse + Niklas hört auf

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag  in der Nacht: Es scheint zu funktionieren!

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 12 Zwischenfazit: Weitere wichtige Erkentnisse und Einwände/Skepsis von Bekannten/Freunden

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 21: Es gibt einige Rückschläge – jetzt erst recht!

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 49: Das finale Fazit

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3 Responses to “Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 7 in der Nacht”

  1. Achja, gleich noch ein Nachtrag – ich kann bestätigen, dass der Körper lernt, (mehr oder weniger) sofort in den REM-Schlaf zu gehen. Ich träume bei jedem Nap. Ich hatte auch schon öfters eine Form des “falschen Erwachens”, wo ich mich ärgerte, dass ich ja immer noch nicht eingeschlafen bin und in dem Moment wirklich aufwache. ;) Luzide Träume hatte ich noch nicht, aber das ist ja auch nochmal ein ganzer Themenkomplex für sich.. VG

    • Felix sagt:

      Ah, sehr cool, das beruhigt mich. Oft träume ich nämlich noch nicht. Zumindest ist das mein Eindruck. Oft bin dann auch völlig verballert und habe 0 Orientierung. Das muss sich wohl alles mal einspielen.

      Danke für die Kommentare :)

  2. Dennis sagt:

    Das mit dem luziden Trumen funktioniert vorallem über die Atmung. Versuche mal beim eindösen Deinem Atem zuzuhören. Du merkst irgendwann, wie der Körper wegratzt und schläft, aber Dein Geist wach bleibt. Ab dann wirds lustig ;-)
    Alles eine Gewohnheitssache.
    Weiter noch viel Erfolg und halt durch.
    Lg

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