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Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 5 am Mittag


Tag 5 – 15.00 Uhr:


Nach 106 Stunden: Niklas hört auch auf, bei Felix scheint es langsam zu funktionieren

Mentale Fitness: 8/10

Körperliche Fitness: 6/10

Spaßfaktor: 7/10

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Hier nochmal ein paar weitere wichtige Erkenntnisse

Auf seinem Blog schreibt Steve Pavlina (wohl der bekannteste Polyphasen-Blogger):

One thing I like about this polyphasic pattern is that it breaks up the day into blocks. A nap is never more than 3.5 hours away. This sleep schedule forces me to take regular breaks, keeping my energy and alertness more constant throughout the day. The nap schedule is a big downside for some people, but for me it’s had some hidden benefits. I think it could help with problem-solving too, since I’m giving my mind six breaks every day to allow my subconscious to go to work. Also, going to bed six times every day creates the illusion I’m actually sleeping more than I used to. I’m just spending less time unconscious.

Neben den scheinbaren und offensichtlichen Nachteilen (Flexibilität, weniger Schlaf), hat der Polyphasenschlaf auch einige Vorteile (die man jedoch erst auf den zweiten Blick sieht). Die Energie bleibt gleich und dadurch dass man öfters schläft, mildert es die anfängliche Angst, “dass ich da ja nur 2 Stunden schlafe und das ist ja viel zu wenig!”. Der Schlafrythmus ist einfach effizienter. Ich meine: Niklas hat 8 Stunden geschlafen, ich nur 20-30min. Und ich fühle mich fitter wie Niklas. Das muss einem doch zu denken geben! In meinem ersten Blogbeitrag über das Schlafexperiment erkläre ich die REM-Phase. Der Körper eines normalen Monophasenschläfers scheint einfach darauf konditioniert zu sein, nicht direkt in die REM-Phase “zu gehen”, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Welche Message ich durch die 20min Naps an meinen Körper sende, ist im Grunde genommen ganz simpel: “Sei effizienter!” Früher oder später lernt mein Körper, dass ihm nur 20-30min Zeit zur Verfügung stehen, um die REM-Phase einzuleiten (damit sich das Gehirn erhohlt). Das ist nicht ungesund, es ist sinnvoll. Viel sinnvoller, wie lange zu schlafen – dann war die Hälfte des Schlafes einfach unnötig! Chris spricht das auch in seinem Statement an.

Weiter schreibt Steve:

It’s such a radically different way of living that I figured it would result in a growth experience however it turns out, and it certainly has done that so far. It’s giving me a new perspective on reality, changing the way I think about time, and it creates other ripple effects like breaking old habits and forming new ones.

Because the nap times are so short (30 minutes maximum with actual time spent asleep of 15-20 minutes), it feels like I’m awake around the clock. The naps are just short breaks in a state of otherwise continuous consciousness. This results in a very different perception of time. There’s no sense of fighting fatigue before it’s time to quit for the night. I can be in the middle of a project, take a nap break, and go right back to work without the massive interruption of a nighttime reboot. The process of living shifts away from the day-to-day intervals and instead becomes like a continuously flowing stream. This felt very alien at first, but I’m growing to like this new approach better. My days are no longer so quantized — one day flows smoothly into the next.

In a way this does make me feel more conscious than I used to. The sun comes up, the sun goes down, other people wake up and go to sleep, and I’m always there to perceive it happening. I don’t disappear from the conscious world for hours at a time. The day-to-day calendar is no longer a good model for my sense of the passage of time. Those sharp lines between days no longer exist. I’m going to need to do some restructuring of my time management tools to adapt to this new way of living.

Kann ich auf jeden Fall unterschreiben, obwohl ich es noch nicht so deutlich wie er erlebe. Ich denke, in den nächsten Tagen werde ich ähnliche Erfahrungen machen.

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ÜBERSICHT:

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Übersicht und Erklärung: Die Theorie und Planung des Experiments

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 1: Das Experiment startet

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 2 Am Morgen: Die ersten Probleme treten auf + Ablenkungsaktionen

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 2 Am Abend: Wir halten weiter durch

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 3 am Morgen: 48 Stunden wach dank extra Naps

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 4 am Morgen: Wichtige Erkentnisse + Chris ist raus

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 5 am Mittag: Wichtige Erkentnisse + Niklas hört auf

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag  in der Nacht: Es scheint zu funktionieren!

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 12 Zwischenfazit: Weitere wichtige Erkentnisse und Einwände/Skepsis von Bekannten/Freunden

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 21: Es gibt einige Rückschläge – jetzt erst recht!

Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 49: Das finale Fazit

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Song des Moments (hat mir um 5 Uhr morgens sehr geholfen, wach zu bleiben…)

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One Response to “Das Polyphasenschlaf-Experiment: Tag 5 am Mittag”

  1. söpp sagt:

    exzellent!

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