1 Glas Wodka-Bull für 11€? Ein guter Cocktail für nen 10er? Oder sogar ein einfaches Becks für 5€? Wo kommen diese unverschämten Preise für Getränke her?
Wenn Du dich nicht weiter mit den Betriebskosten einer Disco oder einer Bar auseinander setzen möchtest, sehen diese Preise zuerst einmal richtig pervers aus. Eine Stundenarbeitslohn für ein Glas Wodka-Bull, was Du Dir zu Hause mit Energie-Drink für maximal 1€ selber basteln kannst?
In diesem Artikel möchte ich Dir zeigen, dass hinter diesen Preisen keineswegs nur Abzocke und Wucher hinten dran steckt. Jede Location zum Feiern hat Ausgaben, die sie letztendlich an Dir, dem Gast, wieder reinholen müssen.
ANNAHMEN:
Wir wollen einen Club, der:
- In der Innenstadt ist
- Donnerstag, Freitag und Samstag offen ist
- Kein Mini-Club aber auch keine Großraumdiskothek, so 70m² die der Gast zu sehen kriegt
- Die Musik ist gut bis sehr gut
- Es gibt eine Garderobe und eigene Toiletten
- Durchschnittlich 200 Besucher pro Abend, dabei sind sehr gute und sehr schlechte mit einberechnet.
DIE AUSGABEN:
Die Fixkosten:
- Miete: 70m² die der Gast sieht, dazu immer die gleiche Fläche nochmal für Lager, Büro usw..
Macht zusammen mind. 140m², eher mehr. Bei einem Quadratmeterpreis von 30€ in der Münchner Innenstadt können wir knapp 5000€ festhalten, inklusive Nebenkosten wie Heizung, Lüftung, Strom und Rücklagen für die Einrichtung locker 6000€ pro Monat. - Gehalt: Der Clubchef und sein Partner wollen bezahlt werden, gehen wir hier von 2×3000€ aus.
- Der Club hat ca. 3 feste Mitarbeiter, mit jeweils 2000€ pro Monat, macht 6000€ pro Monat.
Macht also insgesamt 17000€ pro Monat, die immer weggehen, unabhängig von Jahreszeit oder Saison.










