Vor ca. einer Woche habe ich mir diesen Wecker gekauft und ausführlich getestet. Ich bin definitiv kein Mensch, der morgens leicht aus dem Bett kommt. Wenn es Dir da ähnlich geht, dann könnte dieser Blogartikel sehr interessant für Dich sein!
Ich arbeite viel und bin abends oft bis 3 Uhr nachts auf der Pub Crawl Tour unterwegs. Wenn man an einem Samstagabend weg geht und Party macht, verpennt man oft den nächsten Morgen und steht irgendwann mittags auf. Irgendwie ist der Tag verloren, man kommt zu nichts, ist irgendwie erschöpft und zu allem Überfluss kann man am Abend nicht richtig einschlafen, weil man erst um 14 Uhr aufgestanden ist. Der Schlafrhythmus ist im Eimer. Das kennen wohl die meisten! (Gut, wenn viel Alkohol im Spiel war ist es nochmal ein anderes Thema. Dafür haben wir schon 8 Tipps gegen den Kater und Hardcore Strategien zusammengetragen bzw. unser Katerkiller-Pulver)
Was wahrscheinlich auch jeder schon mal erlebt hat: Du wachst morgens auf und fühlst Dich ziemlich wach und fit. Als Du aber auf die Uhr schaust, bemerkst Du, dass Du ja noch genug Zeit hast und noch gar nicht aufstehen musst. Super! Du drehst Dich einmal um und pennst langsam wieder ein. Als der Wecker dann schließlich klingelt bist Du nicht etwa erholter, sonder eher erschöpfter wie wenn Du direkt beim ersten Mal aufwachen aufgestanden wärst.
Die Erkenntnis: Der Zeitpunkt, an dem ich aufwache/aufstehe ist viel entscheidender, als die Dauer des Schlafes.
Zum Thema (besser) Schlafen und morgens Aufstehen gibt es etliche Meinungen und Theorien. Allgemein bekannt ist, dass der Mensch verschiedene Schlafphasen hat.

Manche sagen nun, man soll seinen Schlaf immer in 90min aufteilen, so lange geht ungefähr eine Schlafphase. Es gibt aber auch Leute, die schlafen alle 4 Stunden 20-30min und sind topfit (also insgesamt nur ca. 3-4 Stunden Schlaf, krasse Sache!). Ich bin kein Schlafwissenschaftler, deshalb halte mich an die einfache Regeln: Was (für mich) funktioniert, ist gut.
Ganz wichtig zum Verständnis: Der Wecker misst keinen Puls. Er misst nur die Bewegungen. Laut dem aXbo-Video am Ende des Beitrages wird gesagt, dass jede Schlafphase (oder besser gesagt jeder Übergang von der einen in die andere Schlafphase) mit speziellen Bewegungen verbunden ist, die vom Armband an den Wecker gesendet werden. Es wird dann die horizintale Bewegung X und die vertikale Bewegung Y gemessen. So sieht zum Beispiel mein Schlafdiagramm aus:
Gründe, warum ich den Wecker gekauft habe
Zuallererst: Wohl jeder, der morgens nur schwer aus dem Bett kommt, will das mehr oder weniger verbessern (je nachdem wie schmerzvoll das späte Aufstehen für ihn/sie ist). Ich zähle mich definitiv zu den Menschen, die morgens ein paar Mal auf die Snooze-Funktion (Schlummertaste) drücken, um nochmal 5min im warmen Bett liegen zu bleiben. Und das will ich jetzt einfach ändern. Ich will gesünder leben, produktiver sein und insgesamt mehr Energie haben. Und ich will nicht wie so viele andere Menschen mit 60 Jahren 3x die Woche ausdruckslos im Wartezimmer meines Arztes sitzen und eher vom Leben gelebt werden, anstatt aktiv was aus meiner Zeit und Leben zu machen. Große Worte :) Kommen wir also zum aXbo Schlafphasenwecker….
Das alles geht übrigens auch für 2 Personen. Für 20€ mehr bekommt man einen zweiten Chip bzw. Armband dazu. Der Wecker kann die Alarmzeit & den Sound von zwei verschiedenen Personen verwalten. Man sollte sich dann natürlich verschiedene Wecksounds einstellen. Julia und Chris überlegen sich gerade, ob sie sich den Wecker zulegen sollen. Sind für jeden 100€…
Es geht also los mit der 7-Tägigen Testphase
MONTAG, TAG 0: Die Wirkung des Weckers ist schon Mal beeindruckend. Als DHL um 9:30 Uhr 2x klingelt, wache ich auf, nehme das Paket an und kann danach nicht mehr einschlafen :P
Um ca. 2 Uhr gehe ich schlafen. Als Wecksound nehme ich mal das „harmonische Vogelgezwitscher“ :) Mit einem 5 Sekunden langen Druck auf den Knopf des Sensors, ist dieser aktiviert, ich ziehe das Schweißband über den linken Arm und gute Nacht! Das Band sollte übrigens immer über den schwächeren Arm gezogen werden. Bei Rechtshändern also der linke Arm und umgekehrt.
DIENSTAG, TAG 1: Hammerkrass!!! Unfassbar dieses Ding! Um 10 Uhr habe ich Uni, als letzte Weckzeit habe ich 8:40 Uhr eingestellt. Um 8:23 Uhr weckt mich das Vogelgezwitscher und ich bin hellwach. Ich glaube, als ich so mehr oder weniger wach war, habe ich kurz darüber nachgedacht, ob der Wecker mich jetzt weckt – und schon ging es los :D
Aber kann natürlich auch sein, dass mich der Wecker geweckt hat, ich dann wach wurde und dann erst darüber nachgedacht habe, bis ich den Wecker schließlich wahrnahm. Was was also zuerst? Der Gedanke an den Weckersound oder der Weckersound? Wie auch immer, Fakt ist: Ich bin hellwach und fühl mich klasse! Meine einzigen Bedenken waren ja, dass ich, weil es keine Snooze Funktion gibt und ich deswegen auf jeden Fall direkt aufstehen muss, verpenne und im Bett liegen bleibe, weil es mir schwer fällt, direkt aufzustehen, wenn ich vom Wecker geweckt werde. Jetzt haben wir 8:36 Uhr, ich habe gerade geducht und kann sagen: Davon war keine Spur. Kann sein, dass es von meiner Euphorie kam, dass dieser Wecker scheinbar echt seine 180€ Investition wert ist. Ich bin schwer beeindruckt. Mal sehen, wie die nächsten Tage so laufen…
11:18 Uhr: Ich bin immer noch topfit. Mittlerweile werde ich mit meiner guten Laune meinen Mitmenschen etwas suspekt ;) In der Vorlesung heute kann ich wesentlich besser aufpassen als sonst. Kann natürlich auch sein, dass ich mir das meiste nur einrede, weil ich mir selbst bestätigen muss, dass sich die 180€ lohnen. Dass ich topfit bin, darauf hat der Wecker (neben der angesprochenen Placebo-Komponente^^) auf jeden Fall den direkten Einfluss des guten Aufstehens sowie einen indirekten Einfluss: weil ich 20min früher wie die eingestellte Uhrzeit geweckt wurde und aufgestanden bin, hatte ich mehr Zeit, in Ruhe (und ausgewogener) zu frühstücken.
01:20 Uhr: Schlafen. War ein harter Uni-Tag heute. Wecker auf 6:40 Uhr gestellt. Morgen gibt’s also den Härtetest (nur ca. 5,5h Schlaf).
MITTWOCH, TAG 2: Ich werde um 6:34 Uhr geweckt. Dieses Mal nicht unbedingt so optimal und leicht wie beim ersten Tag, also etwas ernüchternder. Trotzdem hat mich der Wecker gefühlte 30% besser geweckt, wie sonst. Gut, es waren auch nur 5,5h Schlaf, da war es zu erwarten, dass ich nicht mit einem breiten Grinsen und guter Laune aufwache. Auf jeden Fall würde ich ohne diesen Wecker jetzt nie im Leben in der Uni sitzen, sondern mich nochmal im warmen Bett umdrehen und weiterpennen. Ich bin aber auch nicht wie auf Koks am ersten Tag. Da können meine Kommilitonen aufatmen :)
Eine Sache ist mir noch aufgefallen: Schaut man sich die Schlafphasen-Grafik an, entdeckt man mindestens eine Phase, in der man mehr oder weniger wach ist (nach ca. 3 Stunden). Normalerweise kann ich mich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern, heute weiß ich noch genau, dass ich aufgewacht bin. Mal sehen, wie sich das die nächsten Tage entwickelt.
8:52 Uhr: Vorlesung Psychologie, kann mich gut konzentrieren.
16:20 Uhr: Ich bin immer noch relativ fit. Klar: Etwas erschöpft bin ich schon, bei dem frühen Aufstehen auch kein Wunder. Deswegen mache ich jetzt ein Power Nap. Ein Power Nap ist eigentlich nichts anderes, wie sich 20-30min hinzulegen, um danach wieder erfrischt aufzuwachen. Also eigentlich nichts anderes, als mein Papa immer nach dem Mittagsessen macht :)
Aber Power Nap hört sich natürlich viel cooler an! Nach meinem *Ultimate Awesome Power Nap Deluxe* um 16:20 Uhr fühle ich mich allerdings nicht viel besser. Seltsamerweise wurde ich nach 15min geweckt. Um 17 Uhr lege ich mich nochmal hin. Vielleicht habe ich ja was Falsches eingestellt? Um 17:14 Uhr werde ich dann geweckt. Ich schaue in der Bedienungsanleitung nach, dort steht: „kurze Entspannungsphase mit einer Dauer von maximal 30min“. Ok, wahrscheinlich misst der Wecker, ab wann ich mich nicht mehr so stark bewege und gibt mir dann noch so 15min. Bei 5min Eingewöhnungsphase und 15min Zeit sind wir bei 20min. Ich bin direkt bei Start des Power Naps still da gelegen, habe mich entspannt und nicht bewegt. Mal sehen, ich werde die Tage sicher mal wieder einen Power Nap machen.
Aber auf jeden Fall besser, wie um 14 Uhr zuhause „sich mal kurz hinlegen“ und dann drei Stunden später aufwachen und feststellen, dass man Abends wohl nicht einschlafen werden kann und sich soeben den Schlafrhythmus kaputt gemacht hat…
0:35 Uhr: Schlafen. Wecker auf 8:40 Uhr gestellt. Armband an, Sensor an, Licht aus.
DONNERSTAG, TAG 3: Ich wache gut auf, als ich aber auf die Uhr schaue, bemerke ich: es ist erst 6:40 Uhr. Ich dreh mich um und schlaf weiter. Als ich dann um 8:15 Uhr geweckt werde, fühle ich mich nicht mehr so gut wie um 6:40 Uhr. Aber es geht…
Da ist er wieder: Der “ich penn noch ne Runde, hab ja noch Zeit”-Effekt. Heute bei Tag 3 habe ich für mich die Entscheidung getroffen, ab sofort immer direkt aufzustehen, wenn der Wecker mich weckt. Es ist einfach gesunder, produktiver – besser. Die Entscheidung treffe ich jetzt. Nicht morgens nach dem Aufstehen ;) Was ich esse, wie ich mich ernähre, entscheidet sich ja auch weniger, wenn ich den Kühlschrank auf mache, sondern wenn ich einkaufen gehe, vor dem Regal stehe und mich zwischen der fetten Remouladensoße und den frischen Tomaten entscheide. Gerade jetzt, da ich mir den Wecker zugelegt habe, ist der Zeitpunkt der Entscheidung perfekt.
Am Abend davor habe ich mal einen Einschlafsound ausprobiert. Ganz ok, aber nicht unbedingt mein Ding. Schwer zu sagen, ob ich schneller/besser eingeschlafen bin, wie ohne Sound.
14:00 Uhr: 30min Power Nap (mache ich inzwischen mit meinem iPod: Timer auf 30min und go!)
04:45 Uhr: Fuck! Wie spät es ist o_O Wahrscheinlich brauch ich mich nicht wundern, wenn ich morgen nicht aus dem Bett komme. Habe bis jetzt gearbeitet. Mal sehen, wie ich mich morgen fühle… Ich stelle den Wecker auf 11:30 Uhr. Ich habe ja am Anfang hier den 90min Schlafrhythmus erwähnt. Eine Schlafphase dauert ca. 90min. Deshalb versuche ich mal, 7,5 Stunden (also 5x 90min) zu schlafen, damit der Wecker es sozusagen leichter hat. Morgen habe ich keine Termine, meistens sind das genau die Tage, an denen ich bis 13 Uhr im Bett liegen bleibe. Ich könnte auch 6 Stunden (also 4x 90min) nehmen, aber ich will ein bisschen ausschlafen.
FREITAG. TAG 4: 10:30 Uhr: Ok, das hat nicht so ganz geklappt. Um 10:12 Uhr bin ich von selbst aufgewacht. Und dann ist es immer wieder die gleiche Entscheidung: Stehe ich jetzt auf oder warte ich bis die „reguläre“ Zeit um ist und der Wecker klingelt. Sind wir mal ehrlich: Eigentlich ist es IMMER besser, dann aufzustehen, wenn man aufgewacht ist. Fast immer ist man danach erschöpfter, wenn man die Stunde noch liegenbleibt. Das passiert einfach so oft! Da hilft auch kein Schlafphasenwecker. Ich gebe mir also einen Ruck und stehe auf.
11:46 Uhr: Ich fühl mich fit. Gut so, bin auch direkt um kurz nach 10 Uhr aufgestanden und nicht ewig im Bett herumgelegen.
18:00 Uhr: 30min Power Nap
Hab mich den ganzen Tag fit gefühlt. So um 16/17 Uhr wurde ich etwas schlapp. Nach dem Power Nap war ich noch etwas verschlafen, eine halbe Stunde danach gings mir aber wieder besser und ich war fit.
Vielleicht noch eine wichtige Sache zu Power Naps: Zeitlich muss das sehr kontrolliert sein. 30min hinlegen und wenn die Zeit abgelaufen ist, aufstehen. So besteht erst gar keine Chance, dass man plötzlich um 16 Uhr aufwacht und dann abends nicht mehr einschlafen kann.
02:00 Uhr: Ich liege im Bett und stelle den Wecker dieses Mal auf 8:45 Uhr. Also ca. 6 Stunden Schlaf, nicht 7,5 Stunden wie beim letzten Mal.
SAMSTAG, TAG 5: 08:34 Uhr: Ich werde geweckt und fühle mich ganz gut soweit. Wenn ich mir überlege, dass wir Samstagmorgen haben, ich keine Termine habe und trotzdem vor 9 Uhr wach bin: Sehr gut :) Vor einer Woche noch wäre ich locker bis 11 Uhr im Bett gelegen.
21:38 Uhr: Ich war den ganzen Tag fit. Sehr schön :)
03:20 Uhr: Wecker habe ich auf 9:55 Uhr eingestellt, also wieder (je nachdem wann genau er mich weckt) 6 Stunden Schlaf.
SONNTAG, TAG 6: 10:29 Uhr: Hat wieder gut geklappt. Bin gut aufgewacht und aufgestanden.
02:15 Uhr: War den ganzen Tag fit und geh jetzt dann mal ins Bett. Morgen hab ich mehr oder weniger keine Uni. Will aber trotzdem früh aufstehen und ein paar Dinge erledigen… Der Wecker wird deshalb auf 9:00 Uhr gestellt.
MONTAG, TAG 7: 08:44 Uhr: Hätte mich der Handy Wecker von meinem Mitbewohner neben meiner Zimmertür nicht um 7:45 Uhr geweckt, wäre ich jetzt wohl etwas fitter. So bin ich noch etwas verpennt, liegt aber offensichtlich nicht am Wecker. Ich bin überzeugt davon, dass – wenn keine Störfaktoren meinen Schlaf beeinflussen – ich durch den Schlafphasenwecker wesentlich besser aufstehe. Heute ist die Einschätzung leider nicht zu gebrauchen.
Ich werde diesen Artikel nach 30 Tagen nochmal updaten. Ich denke fürs erste reichen die ersten 7 Tage.
VERBESSERUNGEN:
- Mehr Konzentration
- Einfach besser aufstehen, ich bin viel wacher wie sonst
- Dadurch, dass ich oft früher geweckt werde, habe ich morgens mehr Zeit. Die nutze ich seit dem ersten Tag dazu, mir einen Saft aus frischen Früchten zu pressen und ein paar frische Eier zu machen. Irgendwie achte ich mehr auf meine Gesundheit. Wahrscheinlich auch, weil ich sehe, was es für einen Unterschied für mich, meinen Körper und meine Lebensqualität macht, wenn ich mich aktiv darum kümmere, sie (z.B. durch besseres Aufstehen) zu verbessern.
- Ich hab einfach viel mehr Energie, vor allen in der ersten Hälfte des Tages.
- So asozial das klingt, aber morgens fühle ich mich den meisten müden und schlecht gelaunten Menschen in der U-Bahn irgendwie überlegen. Ich bin fit und präsent, die meisten andern sind gelangweilt, übermüdet und in einer Art Wach-Trance.
FAZIT
Für mich fühlte es sich generell immer so an: Es gibt einen inneren Trainer, der am Abend in mir hochkommt. Da sage ich mir: „Morgen steh ich früh auf! Es gibt viel zu erledigen. Wenn ich um 9 Uhr aufstehe, kann ich um 9:30 Uhr Aufgabe XY machen, um 11 Uhr kann ich dann einkaufen und um 13 Uhr zum Termin YX gehen!“. Am nächsten Morgen ist von diesem Trainer keine Spur mehr und der neue Trainer in mir sagt: „Chiiiiill, ist doch so schön warm hier im Bett. Und die Sachen sind ja auch nicht so dringend. Kannst Du auch später noch machen. Jetzt erst mal das schöne warme Bett genießen und noch ne Runde dösen…“ – bis ich dann um 13 Uhr aufwache und mich ärgere, dass ich nicht einfach um 9 Uhr ansatzlos aufgestanden bin!
Genau dieses ansatzlose hab ich jetzt. Der Wecker klingelt -> ich steh auf. Keine große innere Diskussion, ob ich nicht noch 40min länger dösen könnte, wenn ich dafür dann Aufgabe XY auf den Abend verschiebe usw. Das direkte Aufstehen beim Weckerklingeln ist zur Routine geworden. Selbst am Sonntag stehe ich auf. Neben den anderen Verbesserungen kommt also noch ein großer Zeitgewinn hinzu (vor allem am Wochenende sind es locker mehrere Stunden, die ich dadurch gewinne).
Für mich hat sich der Kauf gelohnt. Ich muss allerdings dazusagen, dass der Schlafphasenwecker nur eine (wichtige) Komponente darstellt. Er kann nicht alles für Dich tun. Du musst auch ein bisschen mit Deinen Einschlaf- und Aufstehzeiten sowie der Dauer des Schlafens herumprobieren. Für den einen sind 6 Stunden, für den anderen 7,5 Stunden optimal. Hat sich das eingespielt, ist auch eine anhaltende Verbesserung spürbar.
Außerdem sind einige Dinge noch ausbaufähig: Die Power Nap Funktion nutze ich gar nicht, weil er mich 2x nach ca. 15min geweckt hat. Die Software scheint mir auch nicht sonderlich ausgereift zu sein.
Ein Leser hat mir übrigens noch geschrieben, dass seine Batterien mittlerweile 5 Jahre gehalten haben. Wahrscheinlich werden sie demnächst den Geist aufgeben. Neue Batterien zu kaufen macht keinen Sinn, man muss direkt einen neuen Sensor kaufen: 40€ kostet der. Schon ziemlich teuer, aber wenn die Batterien 5 Jahre halten ist das zu verschmerzen. Innerhalb der 2 Jahre Garantie werden die Batterien vom aXbo Support kostenlos gewechselt.
UPDATE NACH 30 TAGEN: Es läuft immer noch gut. Ich wache morgens besser auf. Aufstehen muss ich eben selber noch. Am Anfang hatte ich den Sound auf höchster Lautstärke, mittlerweile habe ich ihn etwas leiser gestellt. Ich wache trotzdem auf und dann ist der Wecker nicht so laut und ich werde nicht so abrupt geweckt. Ich mache öfters kontrollierte Powernaps. Natürlich fühle ich mich nach dem Nap nicht direkt erholt. Aber letztendlich hilft es dann schon. Außerdem habe ich mir ein Wasserkissen gekauft, auch eine coole Sache, es ist zwar auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber für den Rücken & Nacken lohnen sich die einmaligen 40€. Alles in allem bin ich zufrieden mit meiner Investition!
MEHR INFOS, VIDEOS, TESTBERICHTE:
Bald soll es auch das Update „iSnooze“ für den Wecker geben: http://www.depresse.de/node/514
Ein weiterer Blogartikel: http://www.aufdemmarkt.de/2007/10/axbo-schlafphasenwecker-ausgeschlafen-aufstehen/
Es gibt übrigens auch ein Konkurrenzprodukt aus den USA: Der Sleeptracker (www.sleeptracker.de). Es ist kein herkömmlicher Wecker, sondern eine Armbanduhr. Ich finde sie ziemlich häßlich und wahrscheinlich stört es mich beim Einschlafen mehr, wie das Armband von aXbo. Was allerdings interessant ist: Die Armbanduhr kann ich auch nur mit einem Vibrationsalarm wecken. Das erscheint bei zwei Personen besser. Allerdings ist man dann 1. direkt bei 340€ (-> 2 Uhren) und 2. habe ich gelesen/gehört, dass (obwohl man das nicht denkt) der Partner vom Wecksound des anderen gar nicht aufgeweckt wird.
PREIS: Die günstigsten Angebote hab ich auf Amazon entdeckt (und dort auch bestellt), also nicht im aXbo Shop. Den aXbo Single Edition gibts für 177€. Für zwei Personen kosten der Wecker 194€ (hier gehts zu Amazon). Am besten Du liest Dir auch die Rezensionen durch.
WAS MEINST DU DAZU?
Findest Du den Wecker cool, willst Du es auch mal ausprobieren?
Gibt es bessere Methoden wie ein Wecker für 170€?
Was machst Du, um morgens aus dem Bett zu kommen?
Vorm Einschlafen nen halben Liter Wasser trinken, dann muss man früher oder später auf jeden Fall aufstehen? ;) Oder platzierst Du 10 Wecker um Dein Bett? Oder stellst Du den Wecker immer weit weg, damit Du aus dem Bett kriechen musst, um ihn auszuschalten? Oder Du lässt Dir die Ohren mit dem Sonic Bomb Wecker wegfetzen!? :D
Ich freu mich auf Kommentare!
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Ich nutze ihn schon seit Erscheinen vor fünf Jahren als Wecker und kann die positiven Erfahrungen nur bestätigen.
Ich denke schon lange daran mir den Wecker zu kaufe, aber ich bin mir nicht sicher, ob es was birngen wird. Mein Problem is kein anderer, dass ich länger, als andere Personen schlafen muss, um ausgeruht zu sein. Bei mir liegt die obtimale Zeit bei 8,5 – 9 Stunden. Ich kann mir so viel Schlaf über der Woche gar nicht leisten.
Wir mit AXBO helfen können?
Was denkt ihr?
Hey Jennifer,
mach es doch einfach so: Du bestellst Dir den Wecker, probierst es so ca. 8 Tage aus und wenn er Dir nicht hilft, schickst Du ihn einfach wieder zurück :)
So habe ich es mir gedacht, als ich den Wecker bestellt habe.
Liebe Grüße,
Felix
Hey Felix,
cooler Bericht. Da ich auch sehr schlecht morgens aus dem Bett komme, hab ich auch schonmal überlegt mir so einen Wecker anzuschaffen. Die 180€ schrecken mich aber ein wenig ab. Ich werd jetzt das hier ausprobieren:
http://gentle-alarm.com/
Das ist eine App fürs iPhone (Android Version auch verfügbar). Klingt sehr interessant und ist für 3€ einen Test wert :)
Hey Sebastian,
hab mir grad die Seite angeschaut. Auf jeden Fall interessant. Es wird nichts dazu gesagt, wie genau dieses App jetzt arbeitet und sich an Deinen Schlafrhythmus anpasst. Das würd mich mal interessieren, aber wenns klappt… :)
Auf der Seite steht halt “kommt ohne Schnickschnak wie die üblichen Schlafphasenwecker aus”. Das App kann ja dann nur messen, wann Du eingeschlafen bist und wann Du geweckt werden willst. Keine Bewegungen, keinen Plus – nichts. Wie will es sich da an Deinen Schlaf anpassen?
Wie will es erkennen, ob Du gerade in einer Tiefschlafphase oder in einer Leichtschlafphase bist? Da kann es ja nur, wenn es sich die Einschlafzeit von Dir anschaut und dann ausrechnet, in welcher Schlafphase Du Dich gerade befindest (90min Rhythmus). Obwohl das alles ja auch schwankt.
Dr. med. Hans Jörg Stürenburg scheint Facharzt für Neurologie und kommt aus Niedersachen. Er ist Privatdozent (kA was das genau bedeuten soll…). Das App hat er sich von Craft Mobile programmieren/designen lassen.
Also ich bin da etwas skeptisch. Aber wäre sehr cool, wenn Du hier Ende der Woche schreibst, wie es mit dem Aufwachen/Aufstehen läuft!
LG
Felix
Nachdem ich die App jetzt seit Dienstag im Einsatz habe, kann ich ein kurzes Zwischen-Feedback geben. Die App funktioniert! Und das richtig gut. Ich kann zwar noch gar nicht sagen wie und warum, dass werde ich demnächst aber in einem ausführlichen Artikel beleuchten.
Hab bisher dokumentiert, welche Weckzeit ich eingestellt habe und wann ich tatsächlich Wach geworden bin. Die App fängt nämlich schon 30 Minuten vor der eigentlichen Weckzeit an, dich mit einem leisen Ton zu wecken. Wenn du in einer Leichtschlafphase bist, stehst du davon auf.
Die App lernt wohl auch daran, wann du den Wecker ausstellst. Mein “Individueller Adapationsgrad” ist gerade bei 60%. Ich bin gespannt wie gut es funktioniert, wenn der Wecker vollständig angelernt ist.
Mehr dazu demnächst :)
Hier noch eine weiter interessante App zu dem Thema:
http://www.mdlabs.se/sleepcycle/index.html
Hier fungiert sogar der eingebaute Bewegungssensor des iPhone für die Steuerung der Weckzeit.